logo st benedikt

„Unser neues Jahr 2022
(Leben) sei ein Fest“

Liebe Mitchristen,

unser Leben kann mit einer Feier verglichen werden. Genau wie ein Fest muss auch der Erfolg des Jahres vorbereitet und organisiert werden. Wir wollen, dass dieses Jahr ein Fest wird. Und wir wollen auch, dass dieses Fest gelingt, das heißt, dass wir und unsere Gäste zufrieden sind. Unsere Gäste, das sind unsere Familien, unsere Freundinnen und Freunde, unsere Wohltäter, unsere Arbeit, unsere Projekte, unsere Träume und so weiter. Jeder will, dass sich seine Träume erfüllen. Damit unser Leben, unser neues Jahr gelingen kann, sollen wir Jesus zu allem, was wir tun, einladen. Nicht umsonst hat Jesus zu seinen Jüngern gesagt, dass sie ohne ihn nichts tun könnten. Jesus ist der einzige Gast, der Wasser in Wein, Traurigkeit in Freude, Tod in Leben, Einsamkeit in Gemeinschaft, Weinen in Lachen und Träume in Realität verwandeln kann. Bild1Das erfahren wir von der Hochzeitsfeier in Kanaa in Galiläa. Trotz aller Vorbereitungen ging der Wein lange vor dem Ende des Festes aus. Das heißt, wir haben nicht alles im Griff. Menschen, die schon Grenzerfahrungen überstanden haben, wissen genau, dass wir nicht alles unter Kontrolle haben. Es gibt Dinge, über die wir keine Macht haben. Für solche Situationen kann die Lösung nur von Gott kommen.
In meinem Heimatland, im Kongo, ist es vor allem das Getränk, das die Basis einer Feier ist. Wenn die Leute nicht gut getrunken haben, sagen sie, dass die Feier nicht geklappt hat. Auch das war der Fall in Kana. Ohne Wein ist es also das Versagen der Feier. Es ist weder der Bräutigam noch der, der für das Festmahl verantwortlich war, sondern ein Gast, Jesus Christus von Nazareth, der diese traurige Situation gelöst hat. Jesus hat auf Wunsch seiner Mutter, Maria, die Lösung für dieses große Problem gefunden. Maria war Jesus so nahe, dass sie wusste, dass Jesus die volle Macht hatte, alles zu vollbringen. Deshalb sagte sie zu den Dienern des Festes: „Was er euch sagt, das tut“. Damit verstehen wir also, dass Gott in der Lage ist, uns nicht nur mit geistlichen, sondern auch mit materiellen Sachen zu beschenken, vorausgesetzt, dass wir zuerst seinen Willen tun. Dann verstehen wir, dass wir das tun müssen, was Jesus uns sagt, damit unser Leben, unser neues Jahr ein erfolgreiches Fest wird. Was sagt Jesus zu uns? „Fürchtet euch nicht, kommt zu mir, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Zeit, habt Vertrauen, liebt einander“. Angesichts jeglicher Umstände sollten wir uns nicht immer nur beschweren, sondern vielmehr versuchen herauszufinden, was Gott für uns will und von uns verlangt. Lasst uns unsere Aufgaben und Pflichten mit Verantwortung und Liebe erfüllen und Gott wird den Rest erledigen. Möge Gott uns in Fülle segnen, damit wir Ihm unter allen Umständen vertrauen können und die verschiedenen Gaben, die wir von ihm erhalten haben, bei uns selbst und bei anderen zu entdecken, zu entwickeln, zu pflegen und sie auch einzusetzen, damit sie dem Aufbau unserer Pfarrgemeinde dienen.
Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen allen die 3 G:
„Gesundes, Gesegnetes und Glückliches“ neues Jahr!

Bill A. Mikambu
­